"Manchmal merkt man erst spät, dass man nicht falsch ist – sondern einfach nur anders gewachsen. So wie eine Pflanze, die nicht im Schatten gedeihen will, oder ein Apfelbaum, der Zeit braucht, bis er trägt."
Guten Morgen liebe Leserinnen und liebe Leser 🩷 Ich hoffe, dass ihr gut geschlafen habt und fröhlich in den Tag starten konntet. Bei mir ist das der Fall und daran kann auch Petrus nichts ändern. Auch wenn er mich mal wieder ärgern möchte und nochmal alle Tricks aus der Kiste zaubert....Aber da muss er früher aufstehen der Herr Wettermacher mit Stimmungstief... denn wir wissen ja mittlerweile, dass Regen nur Wasser und der Frühling bereits im Anmarsch ist.
Und deshalb wechseln wir mal lieber das Thema und kommen zu meinem Samstag, der ein sehr schöner Tag war. Und zu dem das Zitat am Anfang sehr gut passt. Warum das so ist, erzähle ich euch später. Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass der schöne Frühlingsgnom und die bunten Zweige im Bild gestern in meinen Garten eingezogen sind und weitere Frühlingsgefühle verbreiten. Was mich dabei besonders freut ist, dass sie ein Geschenk meiner Freundin und damit eine schöne Erinnerung an unseren Freitag, den 13. sind. 🩷
Jetzt kommen wir aber zum Samstag, dem 14. und damit zu einem weiteren sehr schönen Tag mit... einer kleinen Shoppingtour, der Erkenntnis, dass Froschpopos sehr lustig aussehen (googelt das am besten mal), einem ungesunden aber leckeren Brunch und... einem Kinobesuch in Begleitung eines meiner Lieblingsmenschen. Der hatte nicht nur sehr gute Laune, sondern auch einen guten Geschmack, was die Filmauswahl angeht.
Und so kam ich gestern in den Genuss eines Filmes, der mir nicht nur sehr gut gefallen hat, sondern der mich auch nachdenklich gestimmt hat:
"Woodwalkers" erzählt von dem Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen, mit einem Fuß hier und dem anderen dort. Von der leisen Unsicherheit, ob man irgendwo wirklich hingehört. Und von der Sehnsucht, einfach so sein zu dürfen, wie man ist – ohne sich ständig erklären zu müssen.
Die Figuren im Film lernen nach und nach, dass man sich nicht entscheiden muss, wer man ist, nur um anderen zu gefallen. Dass das Eigene, das Ungewohnte, oft genau das ist, was einen stark macht und besonders. Wie im Garten, wo die wild wachsenden Pflanzen oft die sind, die am widerstandsfähigsten sind 😉
Besonders schön war die Botschaft, dass man diesen Weg nicht allein gehen muss, wenn man Gefährten hat. Und dass wahre Freundschaft dort entsteht, wo man einander Raum lässt – zum Wachsen, Stolpern, Wiederaufstehen.
Eine zentrale Botschaft des des Films ist auch, dass Mensch und Natur untrennbar verbunden sind: Wenn wir lernen, uns selbst anzunehmen, lernen wir oft auch, unsere Umwelt mit anderen Augen zu sehen. Und der Film erinnert uns daran, dass die Natur nicht einfach da ist, sondern Schutz und Aufmerksamkeit braucht. Dass Wälder, Tiere und Landschaften keine Kulisse sind, sondern wichtige Teile unseres Lebens. Und dass wir nicht "zwischen zwei Welten" - nämlich der der Menschen und der der Tiere - unterscheiden können. Weil wir alle nur diese eine Welt haben. Weshalb wir sie mit aller Macht beschützen sollten.
Am Ende des Films blieb dieser Gedanke und eine ermutigende Erkenntnis zurück: Du darfst dir Zeit lassen. Du darfst suchen. Du darfst werden. Und irgendwann merkst du vielleicht, mitten im Alltag, so unspektakulär wie beim Gießen der Beete: Ich bin genau richtig – und verantwortlich für das, was mich umgibt.
Jetzt sitze ich hier auf meiner Lieblingsbank, höre den Vögelchen zu, trinke Kaffee. Und freue mich über diese kleine Welt, die mich immer wieder aufs Neue bezaubert. Und in der ich mich genau richtig fühle 🩷
Habt einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen 🫶
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