„Achte auf deine Intuition. Sie flüstert, bevor das Leben laut wird.“– unbekannt
Guten Morgen liebe Leserinnen und liebe Leser ❤️ Habt ihr gut geschlafen und seid ihr schon wach? Von mir gibt es dafür zweimal ein Ja. Und das hat gute Gründe, von denen ich euch im Folgenden berichten werde 😉
Fangen wir mal mit dem Morgenkaffee am Vatertag an. Der war tatsächlich eine kleine Herausforderung. Es wa nämlich nicht nur sehr nass, sondern auch sehr kalt. Was dazu geführt hat, dass ich meine Winterjacke nochmal bemühen musste. Zum Glück habe ich die im Gartenhaus eingelagert...
Und nachdem der Kaffee getrunken war, habe ich die Winterjacke noch um eine Regenjacke ergänzt und einen kleinen Gartenrundgang gemacht - mit einer Schere in der Hand. Denn ich wollte neinem Papa ein paar Blümchen pflücken, um einen Strauß daraus zu binden. Denn das zählt meiner Meinung nach nicht offiziell als Geschenk 😉
Ich habe ein paar Röschen und eine Cosmee abgeschnitten und elnige Entdeckungen gemacht. Zum Beispiel die wunderschönen Allium-Blüten, die sich wie kleine lila Wattebällchen tapfer gegen das viele Grau gewehrt haben 💜
Und dann gab es einen Familientag am Donnerstag mit Spaghetti à la Mama, die sogar bei Regenwetter sehr gut schmecken.
Wir hatten ein paar gemütliche Stunden, die ich sehr genossen habe. Und trotzdem war da gestern die ganze Zeit ein Thema in meinem Kopf, das mich beschäftigt hat. Und das mir ein komisches Bauchgefühl beschert hat... weshalb ich beschlossen habe, darauf zu hören.
Ich glaube nämlich, dass Bauchgefühl manchmal wie so eine kleine Lampe in uns ist. Keine große Flutlichtanlage, kein blinkendes Warnschild. Mehr so ein leises Flackern irgendwo tief drin. Und je öfter man versucht, es zu ignorieren, desto unruhiger wird man eigentlich.Der Kopf diskutiert noch wild herum, während irgendwo tief drin längst alles entschieden ist.
Und ich bin Weltmeisterin darin, sowas erstmal wegzudiskutieren. Vielleicht kennt ihr das ja auch. Man sucht Gründe, relativiert, versucht verständnisvoll zu sein und redet sich Dinge schön, obwohl sich etwas die ganze Zeit schief anfühlt. Vielleicht auch, weil man nicht "nein" sagen möchte. Weil man nicht unbequem werden möchte und vielleicht auch, weil der Mut fehlt. Da ignoriert man doch lieber das Bauchgefühl...
Aber gestern habe ich es dann nicht ignoriert und... nein gesagt. Das hat mich wirklich Überwindung gekostet. Ich hatte kurz ein schlechtes Gewissen. Habe mich gefragt, ob ich damit einen Fehler mache, oder jemanden enttäusche. Aber später - nachdem ich mich getraut hatte - kam plötzlich die Erleichterung. Als hätte irgendwas in mir einmal tief ausgeatmet. Und da wusste ich eigentlich schon, dass mein Bauchgefühl die ganze Zeit recht hatte.
Vielleicht merken wir manchmal erst hinterher, wie anstrengend es ist, dauerhaft gegen sich selbst zu arbeiten. Und vielleicht gehört zum Glück nicht nur, schöne Momente zu sammeln, sondern auch zu lernen, sich selbst nicht ständig zu übergehen.
Gestern zwischen Regen, Blumen für meinen Papa, Spaghetti à la Mama und diesem kleinen schweren Nein hatte ich jedenfalls das Gefühl, dass genau das gerade eine ziemlich wichtige Lektion für mich ist. 🌸
Und damit kommen wir zu dem Grund, aus dem ich an einem freien Freitag den Wecker gestellt habe und schon wach bin. Heute... bekomme ich mein neues Auto. Zum ersten Mal in meinem Leben ein wirklich neues. Und ich bin ein bisschen aufgeregt....
Ich werde deshalb jetzt noch einen Beruhigungskaffee trinken und wünsche euch einen schönen Freitag ohne schlechtes Bauchgefühl 🩷
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