Begleiterscheinungen... 💛

Veröffentlicht am 17. Juni 2026 um 06:53

 "Wenn all das, was vor dir liegt, auf einmal 'nen Sinn ergibt. Dann scheint durch die Dunkelheit am Ende das Licht. Denn du bist das Licht.“ - Gregor Meyle

Guten Morgen liebe Leserinnen und liebe Leser 💚 Und herzlichen Glückwunsch lieber Bernd 🫶

Gestern hatte ich irgendwie keine Muße zum Schreiben und diese Woche war bisher auch ziemlich unspektakulär. Am Montag gab es allerdings eine kleine Premiere, auf die ich mich schon eine ganze Weile gefreut hatte. Der erste Salat, die ersten Beeren und auch die ersten Kräuter aus eigenem Anbau wurden geerntet. Und natürlich anschließend auch feierlich verspeist. Ich kann euch sagen: Das war richtig lecker.

Natürlich weiß ich nicht, ob selbst angebauter Salat tatsächlich besser schmeckt als gekaufter. Aber nachdem man wochenlang gegossen, beobachtet und gehofft hat, dass aus kleinen Pflänzchen irgendwann einmal etwas Essbares wird, schmeckt er zumindest deutlich "verdienter". Vielleicht kam in meinem Fall auch noch die Freude darüber hinzu, dass ich ihn ausnahmsweise vor den Schnecken futtern konnte 😅

Ansonsten bestand der Tag überwiegend aus Garten-Homeoffice. Nach Feierabend stand dann Rasenmähen auf dem Programm. Was ich bekanntlich gerne mache. Mein Rasenmäher hatte allerdings beschlossen, eines seiner vier Räder abzuwerfen und anschließend standhaft die Zusammenarbeit zu verweigern.

Während mein Rasen sich in den letzten Wochen wieder mehr in Richtung Wiese entwickelt hatte, war der Rasenmäher offenbar der Meinung, dass drei Räder für diese Aufgabe vollkommen ausreichend seien. Ich kann euch versichern: Sind sie nicht. Zumindest nicht auf unebenem Gelände. Falls also jemand von euch jemals darüber nachdenken sollte, mit einem dreirädrigen Rasenmäher eine hügelige Wiese zu mähen, kann ich das nicht empfehlen. Wirklich nicht. Am Ende habe ich es dann allerdings geschafft. Und war auch entsprechend geschafft...

Gestern ging es dann bei Regenwetter erstmal im Garten-Homeoffice weiter. Später am Tag kam zum Regen noch eine ordentliche Portion Schwüle dazu und dieLuft war so drückend, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, Petrus hätte beschlossen, uns vor dem angekündigten Backofen-Wetter der nächsten Tage vorsorglich noch eine Sauna zu spendieren.

Beschweren möchte ich mich darüber allerdings nicht. Ich freue mich schließlich über jeden warmen Tag und vor allem über die Sonne. Die Temperaturen bedeuten allerdings auch, dass gegossen werden muss. Und zwar regelmäßig und viel. Womit wir bei meinem neuen Gartenschlauch angekommen wären.  Wir lernen uns gerade erst kennen. Und bisher würde ich unsere Beziehung als...  schwierig beschreiben. Er neigt nämlich dazu, ein Eigenleben zu führen, sich zu verknoten, irgendwo einzuhaken oder plötzliche Duschen zu spendieren...Kurz gesagt: Er ist nicht sehr kooperativ. Aber das ist vermutlich eine Geschichte für einen anderen Blogbeitrag.

Heute möchte ich euch nämlich lieber davon erzählen, dass ich vom Wochenende nicht nur schöne Erinnerungen mitgebracht habe. Sondern auch noch einen Ohrwurm... Das Lied „Du bist das Licht“, das Gregor Meyle und Michael Patrick Kelly gemeinsam gesungen haben, geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und auch nicht mehr aus dem Herzen. 

Es gibt diese Lieder, die man hört und kurz darauf wieder vergisst. Und dann gibt es die anderen Lieder. Die, die einen berühren, begleiten und plötzlich wieder auftauchen. Beim Gießen, beim Arbeiten, beim Rasenmähen. Oder während man versucht, einen Gartenschlauch zu zähmen. Und genau so geht es mir mit diesen Lied. Mich hat die Melodie, der Text und vor allem die Botschaft dahinter berührt und beschäftigt. 

Dieser Gedanke, dass Menschen füreinander Licht sein können. Nicht durch große Heldentaten oder spektakuläre Gesten. Sondern einfach dadurch, dass sie da sind... dass sie zuhören... Mut machen... Zeit schenken. Oder einem das Gefühl geben, nicht allein zu sein.

Während ich die letzten beiden Tage zwischen Salatbeeten, Gewächshaus, Homeoffice und Gartenschlauch unterwegs war, musste ich immer wieder daran denken, wie viele Menschen in meinem Leben genau das schon waren. Menschen, die mich begleitet, unterstützt, aufgefangen oder einfach zum Lachen gebracht haben. Und daran, wie oft wir vermutlich selbst für andere Menschen mehr bedeuten, als wir ahnen.

Das hat mir gefallen. Nicht nur als Botschaft eines Liedes, sondern auch als Erinnerung daran, wie wichtig die Menschen sind, mit denen wir unser Leben teilen. Und dass wir selbst das Licht sein können. Für andere und auch für uns selbst ❤️

Am Ende waren es zwei ganz normale Tage. Mit Arbeit, Garten, Salat, Kräutern, einem störrischen Rasenmäher und einem Gartenschlauch mit ausgeprägtem Eigenwillen. Und irgendwie waren es genau deshalb gute Tage, die ich genossen habe. Zusammen mit der Nachfreude vom Wochenende und der Vorfreude auf das nächste Wochenende (das definitiv ein Highlight werden wird). 

Ich wünsche euch einen schönen Tag und ganz viel Licht 💛

Eure Kerstin

 

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